Ev. Kirche Budenheim

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Budenheim

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Evangelische Kirchengemeinde Budenheim online


Die Gemeinde stellt sich vor

Budenheim (8.800 Einwohner) ist eine selbständige Industrie- und Wohngemeinde, gelegen zwischen Rhein und Lennebergwald, 8 km westlich von der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Budenheim kann auf eine über 1.200-jährige Geschichte zurückblicken.
Die meisten Gemeindeglieder sind als Beamte, Angestellte und Arbeiter bei Behörden und Betrieben des Rhein-Main-Gebietes beschäftigt.

Mittelpunkt der Evangelischen Kirchengemeinde (1830 Gemeindeglieder) sind die denkmalgeschützte Pützer-Kirche (Baujahr 1913, 200 Sitzplätze) und das 1985 errichtete Gemeindehaus. Zur Kirchengemeinde gehört zudem ein 1969 erbauter und 2004/2005 renovierter und ausgebauter Kindergarten.

Nebenamtlich sind in der ev. Kirchengemeinde Budenheim eine Pfarramtssekretärin, ein Organist, ein Chorleiter, ein Hausmeister für den Kindergarten und eine Küsterin / Hausmeisterin für Kirche und Gemeindehaus tätig.

Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen die Gemeindearbeit. Wir sind eine Gemeinde vor Ort und im Ort. Ihre Fähigkeiten beleben unsere Gemeinde, denn wir bringen evangelische Farbe in das Leben von Budenheim.

Die Kirchengemeinde ist Teil des Evangelischen Dekanats Mainz, und damit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Die Jugendarbeit der Gemeinde wird unterstützt durch die 2007 ins Leben gerufene Karin-Eckert & Paula-Ludwig-Stiftung.

Wie unsere Glocken läuten // Abendmahl: Gemeinschaftskelch oder Einzelkelch? // Historisches zur Evangelischen Kirchengemeinde

  Gelände der Ev. Kirche Budenheim
 
 

Wie unsere Glocken läuten

Viele werden vermutlich gar nicht wissen, was es mit einer solchen Läuteordnung auf sich hat, geschweige denn, dass es so etwas gibt. Deshalb folgende Erläuterung: jede Gemeinde hat sich irgendwann einmal eine Läuteordnung gegeben. Sie regelt: wann, wie lange, bei welchem Anlass, mit welcher Glocke / welchen Glocken geläutet werden soll. Grundsätzlich dürfen Kirchenglocken nur zu kultischen Zwecken geläutet werden, d.h. zu Gottesdiensten oder gottesdienst-ähnlichen Veranstaltungen. In ganz besonderen Ausnahmen (z.B. wenn in Budenheim eine Katastrophe ausbrechen würde) könnten unsere Kirchenglocken auch als Signalläuten gebraucht und zu bürgerlichen Zwecken benutzt werden.

Wie läuten wir denn heute?
Die in unserer Gemeinde bestehende Läuteordnung war offiziell nur noch auf dem Papier in Kraft. Praktisch wurde ich als Pfarrerin aber immer wieder gefragt „wie läuten wir heute?“. Diese Frage zeigte, dass sich offensichtlich die Gemeinde im Laufe der Zeit verändert hat, so dass die alte Läuteordnung nicht mehr richtig „passte“. So wurde z. B. an bestimmten Feiertagen das stündliche Vorläuten in Frage gestellt und es war unklar, wie soll vor Kirchenkonzerten und Andachten geläutet werden. Ich schlug darum dem KV vor, sich mit der Läuteordnung zu befassen und eine nun wirklich verbindliche Ordnung, angepasst an unsere Zeit und an die Bedürfnisse des Gemeindelebens, zu beschließen.
In Zusammenarbeit mit einem kundigen Kirchenmusiker unseres Ev. Dekanates Mainz (das Glockenwesen ist in unserer Kirche beim Zentrum Verkündigung in der Abteilung Kirchenmusik angesiedelt), habe ich ein Vorlage erarbeitet, die ein differenziertes Geläut vorsieht.

Volles Geläut bei Gottesdiensten
Das bedeutet, dass das volle Geläut mit allen drei Glocken zehn Minuten vor Beginn die Gemeindegottesdienste an Sonn- und Feiertagen einläutet.
Andachten, Kirchenkonzerte, Taufen und Trauungen sollten sich durch ein anderes Geläut ankündigen. So sollte der kundige Hörer am Glockengeläut erkennen können, zu welcher Veranstaltung er in die Kirche eingeladen wird.

Glocken 1+2
Läuten 7 Minuten vor:

  • Taufen, wenn sie nicht im Gemeindegottesdienst stattfinden
  • Trauungen
  • Kirchenkonzerten.

Glocken 2+3
Läuten 7 Minuten vor:
Kindergottesdiensten
Andachten
Werktagsgottesdiensten (z.B. Schulgottesdienste). Sie werden wie Andachten behandelt.

Sterbeläuten mit Glocke 2
Das Sterbeläuten wird nach der alten Ordnung unverändert übernommen: Glocke 2 läutet jeweils entweder 11 Uhr oder 17 Uhr mit zweimaligem Absetzen.
Das Beerdigungsläuten 5 Minuten vor Beginn einer Trauerfeier, sofern sie in Budenheim stattfindet, ebenso wie bisher mit Glocke 2.
An Karfreitag sollte des besonderen Tages des Sterbens Jesu wegen der Gottesdienst alleine mit der tiefsten Glocke 10 Minuten vorher eingeläutet werden.

Samstagabend-Läuten
Eine Besonderheit ist das Samstagabend-Läuten: um 18 Uhr wird der Sonntag, und damit der Sonntagmorgengottesdienst, mit allen drei Glocken 10 Minuten eingeläutet.
Ebenso wird an Sonntagen abends um 18 Uhr so geläutet, wenn am darauf folgenden Tag ein kirchlicher Feiertag ist (wie Ostermontag, Pfingstmontag,
2. Weihnachtstag), da ja dann auch ein Gottesdienst statt findet. An den normalen Sonntagen im Kirchenjahr wird
abends wie werktags geläutet.

Vorläuten ruft zu Gottesdiensten
Der Kirchenvorstand hat nach ausführlicher Diskussion und in Abwägung vieler Argumente in seiner Sitzung am 15. Februar dieser Läuteordnung zugestimmt.
Ebenso entschied sich der Kirchenvorstand dazu, auf das Vorläuten ½ Stunde vor Kindergottesdiensten, Taufen, Trauungen und Andachten zu verzichten, wobei der Verzicht auf das Vorläuten bei den Sonntagmorgen-Gottesdiensten keine Mehrheit fand. Dieses wird weiterhin statt finden, jedoch reduziert auf jeweils 1 ½ Minuten, wie bisher um 9 Uhr und 9.30 Uhr.


 
 

Das Abendmahl

Das Abendmahl findet in der Evangelischen Kirchengemeinde Budenheim in unterschiedlichen Formen statt

Als Gemeinschaftsmahl
Wir feiern mit dem Gemeinschaftskelch, wobei wir uns in einem Halbkreis am Altar versammeln. Pfarrer/in und Gemeinde schließen sich am Ende zu einem Kreis zusammen und hören gemeinsam auf Gottes segensreiches Wort.

AbendmahlAls Vergebungsmahl
Wir feiern mit Einzelkelchen, wobei wir der besseren Handhabung wegen unterhalb der Altarstufen stehen. Bei diesem Abendmahl können wir keinen Kreis bilden, wodurch aber das Abendmahl und seine Bedeutung nicht an Wert verlieren. Am Altar stehend wird uns bewusst, dass wir als einzelne vor Gott stehen und uns vor ihm alleine verantworten müssen. Als Sünder bedürfen wir der Vergebung und nehmen das Abendmahl als spürbares Zeichen göttlicher Vergebung an.

Bei den Konfirmationen gibt es auch eine kleine Sonderregelung, da wir dem Bedürfnis vieler, auch fremder Gemeindeglieder und Gäste, entgegenkommen wollen: wir feiern mit Einzelkelchen und Gemeinschaftskelch.

Als Erinnerungsmahl
Die Gemeinde sitzt direkt am Altar und gibt sich Brot und Wein selbst weiter. Hier ist die Erinnerung an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Freunden gefeiert hat, zentral und wir erinnern uns an die Worte Jesu: „Ich bin immer bei euch!“

Dürfen Kinder bereits vor ihrer Konfirmation am Abendmahl teilnehmen?
Hier gibt es seit langem eine landeskirchliche / synodale Empfehlung, die in unserer Gemeinde noch nicht besprochen wurde. Bis zum Abschluss der Beratungen gilt: wer gläubig zum Altar kommt und das Abendmahl empfangen will, wird nicht weg geschickt; dies gilt auch für Kinder.

Was mache ich, wenn ich keinen Wein trinken möchte?
Niemand wird gezwungen das Abendmahl in beiderlei Gestalt (Brot und Wein) ein zu nehmen. Bitte seien Sie so frei und lassen „den Kelch an sich vorüber gehen“; eine gute Form ist es auch, sich kurz vor dem Kelch / den Einzelkelchen zu verneigen. Dies zeigt einen gewissen Respekt und wir wissen, dass Sie das Abendmahl nur in der Gestalt von Brot einnehmen. Das Abendmahl verliert dadurch jedenfalls nicht an seiner Gültigkeit. Wir freuen uns auf Sie und laden Sie ein, recht häufig am Abendmahl


 
Frau Hattemer Frau Brauer Frau Götzmann Frau Pfarrerin Thonipara Herr Hoock Herr Reinhard Herr Conradi Herr Hirschmann Frau Buchmeier Herr Heinrich Frau Eimer Frau Strobel Herr Schrader Marion Junghans Katja Bender Gabi Artz Fatma Genc Mareike Berns Ursula Roos Jadranka Kaltenbach Erika Weibrich Sabrina Weis